Portrait von Martha-Elise Bär

Charakter-Info

Rolle
Die Fürsorgliche
Alter
16 Jahre

Martha-Elise Bär

Die Fürsorgliche

Martha-Elise Bär (später Möller)

Die Fürsorgliche - Immer für andere da

Martha-Elise, genannt Lise, ist die beste Freundin von Alma und landet ebenfalls nach dem 16. Geburtstag von Mariella in der Vergangenheit.

Persönlichkeit

Martha-Elise ist oft ängstlich und übervorsichtig in vielen Dingen. Ihre Freundinnen machen sich häufig über ihre überpünktliche Art lustig. Trotz - oder gerade wegen - ihrer Ängstlichkeit zeichnet sie sich durch ihre empathische und hilfsbereite Art aus. Sie ist immer für andere da und kümmert sich fürsorglich um ihre Freundinnen.

Stärken:

  • Empathie und Einfühlungsvermögen
  • Hilfsbereitschaft
  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit
  • Fürsorgliche Natur

Herausforderungen:

  • Ängstlich in vielen Situationen
  • Übervorsichtig
  • Hohes Sicherheitsbedürfnis
  • Neigt zu Sorgen und Zweifeln

Rolle in der Zeitreise

Martha-Elise verschlägt es am Morgen nach Mariellas 16. Geburtstag in das Haus des Tischlers Henning Möller. In dieser fremden Zeit muss die ängstliche junge Frau über sich hinauswachsen.

Die Ankunft - Voller Panik in einer fremden Welt

Martha-Elise erwacht am Morgen nach Mariellas Geburtstag voller Panik in einem fremden Bett. Eine unbekannte Männerstimme weckt sie und teilt ihr mit, dass sie sich für die Schule fertig machen solle. Die ersten Momente in dieser fremden Zeit sind von Angst und Verwirrung geprägt. Doch sie hat Glück - sie landet im Haus von Tischler Henning Möller, der sich als fürsorglicher Ziehvater erweisen wird.

Band 1: Im Kaiserreich

Zwei Jahre nach ihrer Ankunft hat sich Martha-Elise in der Kaiserzeit eingelebt. Sie trägt nun zum ersten Mal die typische Erwachsenenkleidung des beginnenden 20. Jahrhunderts. Trotz der Zeit, die vergangen ist, vermisst sie ihre Freundinnen schrecklich - die Mädchen in der Dorfschule in Kreuzbrück konnten diese nicht ersetzen.

Der Dorflehrer Leopold Weber wird zu ihrer wichtigsten Bezugsperson. Er ist die einzige Person, die sich wirklich für sie interessiert, und er erkennt ihr Potenzial.

Bildung und Zukunft

Leopold Weber, der Dorflehrer, ermöglicht es Martha-Elise, selbst Lehrerin zu werden. Dies gibt ihr im 20. Jahrhundert als Frau die Chance auf ein möglichst selbstbestimmtes Leben - ein wertvolles Geschenk in einer Zeit, in der Frauen nur begrenzte Möglichkeiten hatten.

Das Oranienburger Lehrerinnenseminar (1913)

Nach zwei Jahren in Kreuzbrück steht für Martha-Elise im Jahr 1913 ein neuer Lebensabschnitt an: die Ausbildung im Oranienburger Lehrerinnenseminar. Ihr Ziehvater Henning Möller, ein einfacher Tischler, hätte sich diese Ausbildung niemals leisten können. Nur dank der Unterstützung von Leopold Weber wird dieser Traum Wirklichkeit.

Für Martha-Elise bleibt nur dieser Weg, um möglichst auf eigenen Beinen stehen zu können. Doch dieser Weg kommt mit einem hohen Preis: Das Lehrerinnenzölibat. Lehrerinnen dürfen zu dieser Zeit weder heiraten noch Kinder haben. Martha-Elise muss sich damit abfinden, dass die Wahl für Bildung und Selbstständigkeit gleichzeitig der Verzicht auf eine eigene Familie bedeutet.

Trotz ihrer Dankbarkeit und ihres Wissens, dass dies ihre Chance ist, hat Martha-Elise auch Angst davor, ihre mittlerweile so vertraute Umgebung in Kreuzbrück zu verlassen.

Beziehungen

Martha-Elise hat zu allen Mädchen der Gruppe ein enges Verhältnis. Ihre beste Freundin seit dem Kindergarten ist Alma. Die beiden haben eine besondere Verbindung - die ängstliche, fürsorgliche Lise und die ruhige, bedachte Alma ergänzen sich perfekt.

Wachstum und Entwicklung

Im Laufe der Zeitreise lernt Martha-Elise, dass Ängstlichkeit keine Schwäche ist, sondern dass ihre Vorsicht die Gruppe oft vor Gefahren bewahrt. Sie findet in ihrer fürsorglichen Natur eine Stärke und wächst über ihre Ängste hinaus, auch wenn sie nie ganz verschwinden.


Weitere Charaktere:

Zurück zur Charakterübersicht