Die Kreuzbrück-Serie
Kreuzbrück ist eine Young-Adult-Serie über Freundschaft, Zeitreisen und Selbstfindung. Fünf Freundinnen aus dem heutigen Brandenburg werden über Nacht in verschiedene Epochen des Deutschen Kaiserreichs verschlagen — getrennt voneinander, ohne Erklärung und ohne Weg zurück.
Kreuzbrück — Der Ort, wo alles beginnt
Kreuzbrück ist ein kleines Dorf in der brandenburgischen Einöde. Hier liegt der alte Gutshof, der Katharina gehört, einer Freundin von Mariellas Vater. Seit der sechsten Klasse ist das Gesindehaus des Gutes das „Bandenquartier" der fünf Freundinnen — angelehnt an ihr Lieblingsbuch Die Wilden Hühner von Cornelia Funke. Mariella hat eine Holzbank mit Motiven aus dem Buch bemalt und die Fenster mit Windowcolorbildern beklebt. Obwohl die Mädchen mittlerweile zu alt für solchen Kinderkram sind, bedeutet dieses Wochenende ihnen mehr als alles andere.
Die Nacht, in der alles sich verändert
Was in jener Nacht in Kreuzbrück geschieht, ist und bleibt das Rätsel der Serie. Die Mädchen schlafen ein — eingewickelt in Schlafsäcke, mit Schüsseln voller Schokolade und Pringles — und als sie aufwachen, sind sie nicht mehr zusammen. Jede ist allein, in einer anderen Zeit, an einem anderen Ort. Niemand wundert sich über ihre Anwesenheit, als hätten sie schon immer dort gelebt.
Fünf Freundinnen, fünf Schicksale
Alma erwacht auf demselben Gutshof in Kreuzbrück — aber im Jahr 1896. Sie ist Küchenmädchen bei der Familie von Anten, auf der untersten Stufe einer strengen Hierarchie. Kein fließendes Wasser, kein elektrisches Licht, keine Privatsphäre. Wie soll ein Mädchen aus dem 21. Jahrhundert in dieser Welt bestehen?
Mariella öffnet die Augen im Berlin der Jahrhundertwende. Sie ist dreizehn Jahre alt und lebt im Villenviertel Dahlem. Vor ihr liegen Jahre in einer Epoche, in der Frauen kaum Rechte haben — und in der das wilhelminische Berlin zwischen Glanz und Unterdrückung schwankt.
Lise findet sich im Dorf Kreuzbrück des Jahres 1911 wieder, als Stieftochter eines Tischlermeisters. Sie trägt das Wissen des 21. Jahrhunderts mit sich — einschließlich der Gewissheit, dass in wenigen Jahren der Erste Weltkrieg ausbrechen wird. Und sie kann es niemandem sagen.
Marit — 1912
Marit gelangt ins Berlin des Jahres 1912. In einer Metropole im Aufbruch sucht sie ihren Weg — in einer Zeit, in der Frauen in der Wissenschaft auf massive Widerstände stoßen.
Vika — ?
Was mit Vika geschehen ist, bleibt vorerst offen. Ihr Schicksal ist eines der großen Geheimnisse der Serie.
Die Kraft der Freundschaft
Auch nach Jahren in der Fremde lässt die Erinnerung aneinander die Freundinnen nicht los. Jede trägt die anderen in Gedanken mit sich — und die Hoffnung, sie wiederzufinden, gibt ihnen die Kraft, in der fremden Zeit weiterzumachen.
Die große Frage: Werden die fünf Freundinnen sich wiederfinden?
Die Buchreihe entdecken